❤️ Der Tag, an dem alles anders wurde
Es war der 19. Juni 2019, ein Morgen wie so viele. Kurz nach acht trafen wir eine Bekannte mit ihrem Australien Shepherd – ein vertrauter Moment, denn ihre Hündin und Rony sind beste Freunde, zwei Wirbelwinde voller Lebensfreude.
Wir standen zusammen, redeten, lachten – und die Hunde tobten um uns herum. Bis sie plötzlich die Richtung wechselten. Ein Augenblick, ein Atemzug, und sie rasten direkt hinter Ulrike entlang, ohne dass wir es bemerkten.
Dann geschah es.
Ein dumpfer Aufprall. Ein Schrei, der keiner war. Ulrike stürzte wie vom Blitz getroffen auf ihre linke Seite.
Ich konnte nichts tun. Es ging zu schnell. Zu brutal. Zu endgültig.
„Die Schulter ist ab“, sagte sie – ruhig, klar, erschreckend gefasst.
Wir halfen ihr auf, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Nur ein Schweißausbruch, wie ich ihn noch nie gesehen hatte – der Körper im Schock, aber der Kreislauf hielt stand.
Der Weg ins Ungewisse
Wir entschieden uns, selbst zur Klinik zu fahren – nur sieben Kilometer, aber es fühlte sich an wie eine Ewigkeit.
In der Notaufnahme ging alles schnell. Röntgen. Diagnose. Und dann der Schlag ins Herz:
Trümmerbruch. Eine dislozierte Humeruskopf-Mehrfragmentfraktur – ein Wort, das man nie hören möchte, schon gar nicht bei einem Menschen, den man liebt.
Die Schulter wurde fixiert, Schmerzmittel gegeben, und weil ein langes Wochenende bevorstand, schickte man uns wieder nach Hause – mit Sorgen, die schwerer waren als jeder Verband.
Montag früh dann die OP. Sie verlief gut. Sehr gut. Und Ulrike? Sie jammerte nicht ein einziges Mal. Nicht einmal.
Donnerstag durfte sie nach Hause. Doch unser Leben war auf den Kopf gestellt.
Wir zwei – gegen alles
Aber wir sind ein Team. Immer gewesen. Und auch diese Prüfung würden wir gemeinsam bestehen.
Ich übernahm die Spaziergänge mit den Hunden – früh, still, mit vielen Gedanken im Gepäck.
Mein eigener Kampf – und ein neuer Anfang
Doch nicht nur Ulrike kämpfte. Auch ich.
Schon Anfang des Jahres spürte ich, dass etwas nicht stimmt – Kraftverlust, ein schlechtes Gefühl, das immer stärker wurde.
Mitte Februar war Schluss. Atemnot. Der Körper sagte: „Stopp.“ Und am 15. Februar lag ich wieder im Herzkatheterlabor. Stent Nummer acht. Ein weiterer Engpass geöffnet.
Eine Woche Krankenhaus. Eine Woche, die mich wieder auf den Boden holte.
Dann fand ich Vitamin D. Dr. Spitz. Dr. von Helden. Ein Vortrag, ein Buch, ein Funke Hoffnung.
Ich füllte meinen Speicher auf – und plötzlich verschwanden die Schmerzen. Alle. Ich konnte morgens wieder die Bettdecke ziehen, ohne dass es wehtat. Ich fühlte mich wie neu geboren.
Dann kam Dr. Coldwell. Ein Buch über Stress. Und plötzlich verstand ich, wie viel Last ich getragen hatte – und wie viel davon ich loslassen durfte.
Zurück ins Leben
Jetzt wandern Ulrike und ich jeden Tag am Gevattersee. Vier Kilometer Natur, Grün, Ruhe. Raika und Rony voller Freude, voller Energie, voller Leben.
Und langsam… ganz langsam… kribbelt es wieder in den Füßen. Vielleicht bin ich bald wieder laufend unterwegs. Vielleicht schreibe ich dann wieder regelmäßig. Vielleicht beginnt ein neues Kapitel.
Liebe Grüße an alle, die uns begleiten – in guten Zeiten, in schweren Zeiten, und auf allen Wegen dazwischen.
Die Stimme, die mich rief – und der Stein, der wartete
An einem dieser Morgen flüsterte eine innere Stimme: „Geh die Blacky Runde.“ Immer wieder. Immer deutlicher.
Eigentlich wollte ich woanders lang. Aber ich folgte dem Gefühl. Und plötzlich war ich allein auf diesem Trail – nur ich, die Natur und die Erinnerungen an Blacky.
Ich sah ihn vor mir: Wie er im Schlamm spielte, wie er lachte, wie er lebte.
Dann erreichte ich die Stelle mit den zwanzig Baumscheiben – Blackys „Bauklötze“.
Und dort… ein blauer Lichtpunkt. Ein Farbtupfer auf Holz. Ich ging weiter, fünf Meter, zehn – bis es klick machte. Ich drehte um.
Und da lag er: Ein flacher, wunderschöner Stein, blau bemalt, mit einem Seestern darauf, leuchtend in der Sonne.
Ich hob ihn auf. Er lag warm in meiner Hand. Auf der Rückseite stand:
„nimm mich mit“.
Und ich tat es.
Gerade jetzt, wo Ulrike nicht mit in den Wald kann. Gerade hier, an Blackys Lieblingsstelle. Gerade an dem Ort, an dem sie immer an ihn dachte.
Ob Blacky seine Pfoten im Spiel hatte? Ob es ein Zeichen war? Für mich: ja. Ganz klar ja.
Da liegt der Stein
Sieht der nicht schön aus?
23.04.2019
Ich will doch mal wieder etwas von mir hören lassen. Anfang des Jahres bemerkte ich wieder ein wenig Kräfteschwund. Das allgemeine Befinden wurde immer schlechter. Ende Januar schaffte ich noch ein paar Läufe, ganz langsam, ohne jeden Leistungsdruck. Aber dieses unwohle Gefühl war schon da.
Mitte Februar war es dann schlagartig vorbei. Am vierzehnten Februar bekam ich massive Atemprobleme. Am fünfzehnten lag ich dann wieder im Herzkatheder Labor im JWK-Minden. Ein neuer Stent wurde gesetzt, der Achte. Ein Engpass wurde mittels eines Ballons geweitet. Das hat mich natürlich erst einmal wieder richtig auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Nach einer richtig miserablen Woche im Krankenhaus, war ich froh, endlich zu Hause zu sein. Die letzten Wochen hatte ich mich mal gesundheitsmäßig im Internet umgesehen. Dabei bin ich auf Prof. Dr. Spitz gestoßen. Sein Vortrag über Vitamin D mit dem Titel „Hype oder Hope“ fiel mir mehr oder weniger zufällig auf. Ein Glücksfall? Ich glaube ja. Dieser „hochinfektiöse Gesundheitserreger“ ließ mich tief in die Materie einsteigen. In Deutschland gilt Dr. Raimund von Helden als der „Vitamin D“ Papst. Sein Buch „gesund in sieben Tagen“ hat mich gefesselt. Nach seiner Methode berechnete ich meinen Vitamin D Bedarf und füllte ihn entsprechend auf. In vierzehn Tagen nahm ich 840000 I.E. auf. Natürlich mit den Co Faktoren wie Vitamin K2mk7 und 800 mg Magnesium in elementarer Form. Mein aktueller Vitamin D Wert liegt bei 67,1 ng/ml. Bei meiner Krankengeschichte strebe ich einen Wert von 90 ng/ml an.
Nach vierzehn Tagen waren meine ganzen Knochen und Gelenkschmerzen verschwunden. Ich konnte mühelos morgens nach dem Aufstehen die Bettdecke gerade ziehen, ohne Schmerzen im Rücken. Ich fühle mich wie neu geboren. Bis heute habe keinerlei Beschwerden mehr am Bewegungsapparat.
Bei meinen Recherchen traf ich auch auf Dr. Leonard Coldwell Man mag über ihn denken, was man will. Ich habe mir sein Buch bestellt „Stress die Hauptursache aller Krankheiten……und die einzige Antwort darauf.“ Wer das gelesen hat, sieht erst einmal, was der Stress wirkliche bedeutet und wie gefährlich er für alle ist. Gerade bei mir als Hypotoniker ist es besonders wichtig, aus dem mentalen Stress zu kommen. Dank der perfekten Anleitung aus dem Buch wurden mir alle Ängste genommen, die so oft meinen Blutdruck ansteigen ließen und mir jegliche Energie raubten.
Mit Ulrike und den Hunden wandere ich jeden Tag mindestens die vier Kilometer Runde am Gevattersee und wir freuen uns, wie schön grün alles wird und wie die Natur zu neuen Leben erwacht. Auch Raika und Rony machen uns so viel Freude. Rony richtiges Energiebündel der sich besonders über spielfreudige Kumpels freut und mit ihnen auch gerne mal ausbüchst, um die Welt zu erkunden. Aber den Weg zurück hat er bis jetzt immer noch gefunden.
So langsam kribbeln die Füße und wenn es gesundheitlich so weiter geht, dann bin ich bald auch wieder läuferisch unterwegs.
Dann schreibe ich hier auch wieder regelmäßig.
Liebe Grüße an alle Leser, Freunde und Bekannte.


