✨Tagebuch Oktober 2017


Nun ist auch der Oktober vorüber, und ich möchte mich wieder einmal melden. Es war ein stiller, warmer Monat – nicht spektakulär, aber voller kleiner Momente, die das Herz berühren.
Fast jeden Tag war ich mit Ulrike und den Hunden draußen unterwegs. Gemeinsam haben wir den Herbst kommen sehen: wie der Wald sich verfärbt, wie das Licht weicher wird, wie die Luft diesen besonderen Duft trägt, der nur im Oktober existiert. Es ist ein Geschenk, diese Veränderungen bewusst wahrzunehmen.
Die Zugvögel haben hier Rast gemacht, auf ihrem langen Weg in den Süden. Jeden Tag kamen neue Schwärme an, und jedes Mal war es ein erhabener Anblick, wenn sie über uns kreisten, zur Landung ansetzten und sich dann auf den Feldern sammelten, um Kraft zu tanken. Am nächsten Morgen zogen sie weiter – durch die Porta Westfalica, hinaus in die Ferne. Solche Momente bleiben im Herzen.
Läuferisch war der Monat eher ruhig. Aber ein kleiner Meilenstein war doch dabei: Zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich wieder zwölf Kilometer am Stück gelaufen. Dazu kamen ein paar kurze Einheiten, aber so richtig rund läuft es noch nicht. Die Betablocker bremsen mich weiterhin aus. Die Betablocker bremsen mich noch aus. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Kardiologen – dann sehen wir weiter.
Bis dahin heißt es: Geduld. Vertrauen. Zeit geben. Alles braucht seinen eigenen Rhythmus, und ich lerne, ihn zu akzeptieren


 

Auf unserem täglichen Spaziergang treffen wir immer wieder auf nette Menschen und Tiere.


Die Schwanen Familie ist uns allen ans Herz gewachsen.


Die Zugvögel suchen sich hier einen Rastplatz für die Nacht.


 

Die Hexenteiche, laubbedeckt.


Hier waren die Wildschweine richtig aktiv. Blacky findet das spannend.


Bilder während meiner zwölf Kilometer Runde


Im Hafenbereich Berenbusch. Toller Herbst Abend.


Lange hatten wir uns nicht mehr getroffen. Da bin ich aber erst einmal mit Maximilian und seinen Pflegehunden mitgegangen. Ich wollte eigentlich laufen, aber die Wanderung war dann doch recht kurzweilig und wir hatten uns so viel zu erzählen.


Raika am Sandfurtbach, Im Rücken eine Sonnenblume.



Eine Hinweis, das der Sommer zu Ende ist.