Statistik 2001 - 2003

 


🟦 Diese drei Jahre waren geprägt von gesundheitlichen Herausforderungen, starken Laufleistungen, emotionalen Momenten und vielen besonderen Erlebnissen.


🟩 2003 – Ein Jahr, das schwer begann und stark endete


🟨 Gesundheit & Neustart

Das Jahr begann schwierig: Durch schleichend freigesetzte Ameisensäure bekam ich schwere Atemprobleme. Die Vitalkapazität sank auf 55 %, bis klar wurde, woran es lag.


Arbeitgeber und Berufsgenossenschaft handelten sofort und schöpften alle Möglichkeiten aus, um meine Gesundheit wiederherzustellen. Dank eines sehr guten Lungenfacharztes ging es Schritt für Schritt bergauf.


Bei der letzten Messung lag meine Vitalkapazität wieder bei 125 %, also 25 % über dem Durchschnitt – „so der Doc“. Ein echtes „Schwein gehabt“.


🟨 Lauf Jahr 2003 – Zahlen, die eine Geschichte erzählen

Trotz des gesundheitlichen Rückschlags war 2003 ein starkes Laufjahr:
3392 km insgesamt gelaufen
20 Wettkämpfe, von 600 m bis Marathon, inkl. Winterlaufserie
Keine Ultras, weil die Verletzung zu lang nachwirkte


🟨 Wiederaufbau
Doch im 3. und 4. Quartal kam der Wiederaufbau: 38 Läufe zwischen 20–30 km und 24 Läufe über 30–65 km – ein massives Fundament für die Rückkehr zur alten Stärke.

🟨 Highlights

Ein besonderes Highlight war der 1. Berg Treppen Sprint des Nordens, der mir richtig Spaß gemacht hat und den ich 2004 forcieren wollte.

Alleine das Training an der Plattform war schon beeindruckend.


🟨 Das Herzstück des Jahres: 157 Streak Tage

Das wichtigste Erlebnis 2003 aber war mein Streak: 157 Tage am Stück, 2598,7 km, begleitet von Bonnie auf 699 km.
Das ist nicht nur Statistik – das ist Disziplin, Freude, Routine, Verbundenheit. Ein Kapitel, das man spürt.



🟩 2002 – Ein ruhiges, starkes Aufbaujahr

Mit 2233 km war 2002 ein solides Lauf Jahr, geprägt von Freude an langen Strecken und dem Ausbau meiner Grundlagenausdauer. Besonders die ausgedehnten Touren durch die Bückeberge und den Deister gaben mir Kraft, Ruhe und dieses besondere Gefühl, das nur einsame Natur-Läufe schenken können.

Ein echtes Highlight waren meine Nachtstarts: Mitten in der Dunkelheit loszulaufen, wenn alles still ist — das hat für mich einen ganz eigenen Zauber.



🟨 Wettkämpfe 2002 – wenige, aber besondere

Ich habe nur drei Volksläufe bestritten, dafür aber sehr markante:


• 28.04.2002 – Hermannslauf, 30 km – 03:45:11 Std.
• 14.06.2002 – 24 Stunden Wohltätigkeitslauf – 60 km
• 21.09.2002 – Luhden, 15 km – 01:16:00 Std.


Wenige Starts, aber jeder davon mit Bedeutung — besonders der 24 Stunden Lauf, der immer eine mentale und körperliche Herausforderung ist.




🟩 2001 – Ein Jahr zwischen Freude am Laufen und einem tiefen Einschnitt

Mit 2183 km war 2001 ein ruhiges, aber erfülltes Laufjahr. Ich habe an zehn Volksläufen teilgenommen und keinen einzigen abbrechen müssen – ein Satz, der viel über meine Stabilität und meine innere Ruhe aussagt.


Doch das eigentliche Herz des Jahres lag für mich nicht in den Wettkämpfen, sondern in den Trainingskilometern. Die einsamen langen Läufe, die ich so liebe, gaben mir Kraft, Ausgleich und dieses besondere Gefühl von Freiheit, das nur das Laufen schenken kann.


🟨 Wettkämpfe 2001

Datum

Ort

Strecke

Zeit

24.02.2001

Bad Salzuflen

18 km

01:57:22 Std

18.03.2001

Werste

10 km

00:51:56 Std.

06.05.2001

Kutenhausen

10 km

00:51:46 Std.

19.05.2001

Rennsteiglauf  *

74,3 km

10:32:00 Std

27.05.2001

Pr.-Oldendorf

12,4 km

01.04:34 Std.

01.06.2001

Bad Oeynhausen

10 km

00:50:35 Std.

10.06.2001

Lübbecke

14 km

01:13:55 Std.

24.06.2001

Eisbergen

10 km

00:48:25 Std.

28.07.2001

Davos  * *

42,195 km

07:43:10 Std.

27.09.2001

Luhden

15 km

01:16:59 Std.


* Ein Lauf ohne Probleme, herrlich


* * 1 Std. vor Start bekam ich eine Mitteilung, das meine 1. Freundin Birgit und unsere Kindergärtnerin Heike verstorben seien. Birgit
nach Unfall, Heike am Krebsleiden. Beide ungefähr mein Alter.
Das hat mich tief getroffen.


🟨 Ein schwerer Moment

Dieser Moment steht wie ein Schatten über dem Jahr 2001. Und doch bin ich gelaufen. Nicht, weil es leicht war — sondern weil es manchmal das Einzige ist, was man tun kann, um weiter zu atmen.